9435 Heerbrugg, Auerstrasse 2, T: 071-722 50 43, E-MAIL:  »

Die Praxis

Die Praxis befindet sich im Zentrum von Heerbrugg (Auerstrasse 2) im 9. Stockwerk des Hochhauses. Unsere Schwerpunkte liegen in der Untersuchung und Behandlung von Patienten mit Magen-, Darm- und Lebererkrankungen. Zusätzlich betreuen wir auch Patienten mit allgemein internistischen Erkrankungen. Die Praxis verfügt über Untersuchungsgeräte der technologisch neuesten Generation.

Team

PD DR. M.SAGMEISTER

Fachärztliche Ausbildung / Tätigkeiten

Facharzt-Ausbildung in Innerer Medizin am Kantonsspital St. Gallen und am Universitätsspital Zürich (5/1991 - 5/1997)
Facharzt-Ausbildung in Gastroenterologie und Hepatologie am Stadtspital Triemli in Zürich und am Universitätsspital Zürich (6/1997 - 6/2001)
Facharztdiplom für Innere Medizin 11/97
Facharzt für Innere Medizin am New England Medical Center, Boston, Massachusetts, USA (7/1999 - 1/2000)
Facharztdiplom für Gastroenterologie und Hepatologie 5/2001
Oberarzt für Gastroenterologie und Hepatologie am Kantonsspital St. Gallen (7/2001 - 1/2002)
Habilitation für das gesamte Fach der Inneren Medizin (Privatdozent, PD) an der Universität Innsbruck (1/2003)
Leitender Oberarzt für Gastroenterologie und Hepatologie am Akademischen Lehrkrankenhaus Feldkirch (2/2002 - 10/2004)
Oberarzt für Gastroenterologie und Hepatologie am Kantonsspital St. Gallen (ab 11/2004)
Eröffnung einer Facharztpraxis für Innere Medizin in Bregenz (12/2004)
Beförderung zum Oberarzt mbF am Kantonsspital St. Gallen (ab 1/08)
Eröffnung einer Facharztpraxis für Gastroenterologie/Hepatologie und Innere Medizin in Heerbrugg (ab 4/09)

Assistentinnen

FRAU LYDIA VONACH ist diplomierte Arztassistentin (Arztgehilfinnenschule Luzern) und hat zusätzlich eine Ausbildung zur diplomierten Behindertenpädagogin. Sie hat reiche medizinische Erfahrung bei verschiedenen Fachärzten gesammelt.
FRAU JASMIN BAUMGARTNER ist diplopmierte Assistentin (Geruf- und Handelsschule Buchs) und hat mehrjährige Erfahrung in der Patientenbetreuung.


Tätigkeitsspektrum


 

Ultraschall des Bauches (Sonographie des Abdomens), Leber im Ultraschall.

Die Ultraschalluntersuchung des Bauches ist eine diagnostische Methode um Erkrankungen innerhalb des Bauchraumes erkennen zu können. Ein Schallkopf sendet Schallwellen durch die Bauchhaut in die Bauchorgane, die wieder reflektiert werden und zurück zum Schallkopf gelangen. Durch eine Auswertung der reflektierten Schallwellen lassen sich die Inneren Organe darstellen.

Häufige Gründe für die Durchführung einer Ultraschalluntersuchung des Bauches sind:
Unklare Bauchschmerzen
Verdacht auf eine Erkrankung der Gallenblase oder der Gallenwege
Verdacht auf eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse
Verdacht auf eine Erkrankung der Leber
Verdacht auf eine Erkrankung der Nieren, der Harnblase oder der Prostata
Verdacht auf eine Erkrankung des Darmes
Suche nach Lymphknotenvergrößerungen im Bauchraum
Verdacht auf Bauchwasser
Verdacht auf Erkrankungen der Bauchschlagader oder der Baucharterien

ULTRASCHALLUNTERSUCHUNGEN DER HINZUFÜHRENDEN GEFÄSSE (CAROTISDUPLEX)

Die Ultraschalluntersuchung der Blutgefässe (Arterien und Venen) ist eine diagnostische Methode um Erkrankungen der Blutgefäße erkennen zu können. Ein Schallkopf sendet Schallwellen durch die Haut zu den Blutgefässen, die wieder reflektiert werden und zurück zum Schallkopf gelangen. Durch eine Auswertung der reflektierten Schallwellen lassen sich die Blutgefässe darstellen und der Blutfluss beurteilen. Aufgrund von sichtbaren Gefässveränderungen und einem veränderten Blutstromes kann eine Gefässerkrankung festgestellt und über eine Therapie entschieden werden.

Unklarer Schwindel
Vorübergehende Sehschwäche
Zustand nach einem Hirnschlag
Feststellung eines Strömungsgeräusches der Halsgefässe durch den Arzt
Vorsorgeuntersuchung bei erhöhtem Risikoprofil für eine Gefässerkrankung

Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse

Die Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse ist eine diagnostische Methode um Erkrankungen der Schilddrüse erkennen zu können. Ein Schallkopf sendet Schallwellen durch die Haut zur Schilddrüse, die wieder reflektiert werden und zurück zum Schallkopf gelangen. Durch eine Auswertung der reflektierten Schallwellen lässt sich die Schilddrüse darstellen.

Häufige Gründe für eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse:
· Sichtbare Vergrößerung einer Schilddrüse
· Schmerzen im Bereich der Schilddrüse
· Im Labor festgestellte Fehlfunktion der Schilddrüse
· Unklare Schluckstörung

Magenspiegelung (Gastroskopie), Magengeschwür bei der Spiegelung

Bei einer Magenspiegelung wird ein dünner Schlauch mit einer Videokamera an der Spitze (Endoskop) über den Rachen in die Speiseröhre, in den Magen und weiter bis in den Zwölffingerdarm vorgeführt. Dadurch lassen sich Erkrankungen dieser Organe erkennen und Gewebsproben entnehmen. Vor der Untersuchung wird der Rachen mit einem Spray unempfindlich gemacht. Falls Sie es wünschen verabreichen wir Ihnen ein kurz wirksames Schlafmittel. Die Untersuchung dauert ca. 10 bis 15 Minuten.

Häufige Gründe für die Durchführung einer Magenspiegelung sind:
· Unklare Oberbauchbeschwerden
· Verdacht auf eine Speiseröhrenentzündung
· Unklare Blutarmut
· Schluckstörungen
· Erbrechen

Vorbereitung zur Magenspiegelung
Vor der Magenspiegelung dürfen Sie 6 Stunden nichts mehr essen und trinken. Teilen Sie uns bitte mit, ob Sie an einer Erkrankung der Herzklappen, einer Zuckerkrankheit oder an einer Allergie auf bestimmte Medikamente leiden. Falls eine Blutverdünnung besteht müsste die Medikation eventuell in Absprache mit uns vor der Untersuchung abgesetzt werden.

Darmspiegelung (Koloskopie), Divertikel (Aussackungen) des Dickdarmes bei der Spiegelung

Bei einer Darmspiegelung wird ein dünner Schlauch mit einer Videokamera an der Spitze (Endoskop) über den Enddarm und durch den gesamten Dickdarm in den Dünndarm vorgeführt. Dadurch lassen sich Erkrankungen des Darmes erkennen und Gewebsproben entnehmen oder Gewebswucherungen (Polypen) abtragen. Falls Sie es wünschen verabreichen wir Ihnen ein kurz wirksames Schlafmittel. Die Untersuchung dauert ca. 20 bis 45 Minuten.

Häufige Gründe zur Durchführung einer Darmspiegelung sind:
· Unklare Blutarmut
· Blutverlust aus dem Darm (sichtbar oder unsichtbar bei positivem Stuhltest)
· Bauchschmerzen unklarer Ursache
· Verdacht auf Darmtumor
· Verdacht auf eine entzündliche Darmerkrankung
· Vorsorgeuntersuchung (Die Vorsorgeuntersuchung wird von der österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie ab dem 50. Lebensjahr empfohlen)
· Familiäres Risiko auf ein Tumorleiden des Dickdarmes

Vorbereitung zur Darmspiegelung
Um eine Darmspiegelung durchzuführen muss der Darm vor der Untersuchung vollständig von Stuhl gereinigt werden. Wir bitten Sie daher eine Darmreinigung nach unseren Richtlinien durchzuführen. Damit während der Untersuchung Gewebsproben entnommen oder Polypen entfernt werden können, müssen vorgängig zur Untersuchung die Blutgerinnungswerte bestimmt werden. Aspirin oder andere acethylsalicylsäurehaltige Medikamente müssen 7 Tage vor der Untersuchung abgesetzt werden.

Proktoskopie

Die Proktoskopie ist eine Methode zur Untersuchung des Analkanals und des unteren Enddarmes. Zur Vorbereitung erhält der Patient kurz vor der Untersuchung einen kleinen Einlauf (Miniklistier). Nach der Stuhlentleerung wird eine kurze Sonde eingeführt und der Analkanal und der untere Enddarm kann eingesehen werden. Bei dieser Untersuchung können auch Hämorrhoiden behandelt werden (z.B.: Ligaturbehandlung)

Häufige Gründe für eine Proktoskopie:

  • Schmerzen am Darmausgang
  • Blutauflagerungen am Stuhl
  • Hämorrhoidalleiden


Publikationen 2000 - 2008


Medizinische Fachpresse

Sagmeister M, Binek J, Borovicka J, Boller D, Knellwolf C, Meyerberger C. Prospective Analysis of Early and Delayed Complications of Endoskopic Sphincterotomy at a single Center. Gastrointerstinal Endoskopy. 2008; 67:155 (A)

Heinrich S, Goerres GW, Schafer M, Sagmeister M, Bauerfeind P, Pestalozzi BC, Hany TF, von Schulthess GK, Clavien PA. Positron emission tomography/computed tomography influences on the management of resectable pancreatic cancer and its cost-effectiveness. Ann Surg. 2005 Aug;242(2):235-43.

Sagmeister M, Mullhaupt B. Is living donor liver transplantation cost-effective? J Hepatol. 2005 Jul;43(1):27-32.

Sprenger R, Sagmeister M, Offner F.  Acute ulcerative colitis during successful interferon/ribavirin treatment for chronic hepatitis. Gut. 2005 Mar;54(3):438-9;

Risch L, Sagmeister M, Huber A. Chronic renal disease and cardiovascular risk. N Engl J Med. 2005 Jan 13;352(2):199-200;199-200.

Ammann P, Brunner-La Rocca H, Fehr T, Munzer T, Sagmeister M, Angehrn W, Rickli H. Coronary anatomy and left ventricular ejection fraction in patients with type 2 diabetes admitted for elective coronary angiography. Catheter Cardiovasc Interv. 2004 Aug;62(4):432-8.

Hurschler D, Borovicka J, Neuweiler J, Oehlschlegel C, Sagmeister M, Meyenberger C, Schmid U. Increased detection rates of Barrett's oesophagus without rise in incidence of oesophageal adenocarcinoma. Swiss Med Wkly. 2003 Sep 26;133(37-38):507-14.

Binek J, Sagmeister M, Borovicka J, Knierim M, Magdeburg B, Meyenberger C. Perception of gastrointestinal endoscopy by patients and examiners with and without background music. Digestion. 2003;68(1):5-8.

Rickli H, Facchini M, Brunner H, Ammann P, Sagmeister M, Klaus G, Angehrn W, Luechinger R, Duru F. Induction ovens and electromagnetic interference: what is the risk for patients with implanted pacemakers? Pacing Clin Electrophysiol. 2003 Jul;26(7 Pt 1):1494-7.

Ammann P, Brunner-La Rocca HP, Angehrn W, Roelli H, Sagmeister M, Rickli H. Procedural complications following diagnostic coronary angiography are related to the operator's experience and the catheter size. Catheter Cardiovasc Interv. 2003 May;59(1):13-8.

Rickli H, Unterweger M, Sutsch G, Brunner-La Rocca HP, Sagmeister M, Ammann P, Amann FW. Comparison of costs and safety of a suture-mediated closure device with conventional manual compression after coronary artery interventions. Catheter Cardiovasc Interv. 2002 Nov;57(3):297-302.

Sagmeister M, Mullhaupt B, Kadry Z, Kullak-Ublick GA, Clavien PA, Renner EL. Cost-effectiveness of cadaveric and living-donor liver transplantation. Transplantation. 2002 Feb 27;73(4):616-22.

Helbling B, Stamenic I, Viani F, Gonvers JJ, Dufour JF, Reichen J, Cathomas G, Steuerwald M, Borovicka J, Sagmeister M, Renner EL; Investigators of the Swiss Association for the Study of the Liver. Interferon and amantadine in naive chronic hepatitis C: a double-blind, randomized, placebo-controlled trial. Hepatology. 2002 Feb;35(2):447-54.

Sagmeister M, Renner EL, Mullhaupt B, Wong JB. Simulation of hepatitis C based on a mandatory reporting system. Eur J Gastroenterol Hepatol. 2002 Jan;14(1):25-34.

Sagmeister M, Wong JB, Mullhaupt B, Renner EL. A pragmatic and cost-effective strategy of a combination therapy of interferon alpha-2b and ribavirin for the treatment of chronic hepatitis C. Eur J Gastroenterol Hepatol. 2001 May;13(5):483-8.

Sagmeister M, Amann FW, Follath F. Cost-effectiveness of primary PTCA and thrombolysis in the treatment of acute myocardial infarction. Schweiz Med Wochenschr. 2000 Aug 19;130(33):1146-51.

Allgemeine Presse

Sagmeister M.
Kampf gegen den Krebs. Die wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren. Vorarlberger Nachrichten 17. / 18. Dezember 2005.

Sagmeister M.
Thema Alkoholmissbrauch. Warum entwickeln nicht alle Menschen mit einem Alkoholmissbrauch eine Leberzirrhose. Vorarlberger Nachrichten 3. / 4. Dezember 2005.

Sagmeister M.
Gallensteine meistens ohne Beschwerden. Vorarlberger Nachrichten 19. / 20. November 2005.

Sagmeister M.
Verstopfung. Ein Leiden über das man nicht spricht. Vorarlberger Nachrichten 5. / 6. November 2005.

Sagmeister M.
Was wir über Brustschmerzen wissen sollten. Vorarlberger Nachrichten 1. /2. Oktober 2005.

Sagmeister M.
Reflux - wenn der Magen richtig brennt. Vorarlberger Nachrichten 17. / 18. September 2005.

Sagmeister M.
Schmerzen im Oberbauch bei einem Helicobacter pylori Infekt. Vorarlberger Nachrichten 3. / 4. September 2005.

Sagmeister M.
Gefahr durch Übergewicht. 20. / 21. Vorarlberger Nachrichten August 2005.

Sagmeister M.
Lebererkrankungen durch virale Infekte. Vorarlberger Nachrichten 6. / 7. August 2005.

Sagmeister M.
Vitamine und Vitaminzusätze. Vorarlberger Nachrichten 23. / 24. Juli 2005.

Sagmeister M.
Osteoporose. Das unterschätzte Leiden. Vorarlberger Nachrichten 25. / 26. Juni 2005.

Sagmeister M.
Störungen des Fettstoffwechsels. Vorarlberger Nachrichten 11. / 12. Juni 2005.

Sagmeister M.
Bluthochdruck ist ein echter Risikofaktor. Vorarlberger Nachrichten 28. / 29. Mai 2005.

Sagmeister M.
Vorsorge gegen Darmkrebs. Vorarlberger Nachrichten 14. / 15. Mai 2005.

Sagmeister M.
Vorsorgemedizin heute. Vorarlberger Nachrichten 30. April / 1. Mai 2005.


PD DR. M. SAGMEISTER
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